Einen hab' ich noch...

Bruno's



 


Gottes Gleichgewicht

Der Herrgott ist seit 6 Tagen nicht mehr gesehen worden.
Am 7. Tag findet Petrus ihn und fragt: "Hey, wo warst du denn die ganze Woche?!"
Gott zeigt nach unten durch die Wolken und sagt ganz stolz: "Schau mal, was ich gemacht hab."
Petrus: "Schönes Ding, aber was ist das eigentlich?"
Gott antwortet: "Das ist ein Planet. Ich habe Leben darauf gesetzt und werde es 'Erde' nennen. Es wird ein Ort des göttlichen Gleichgewichts sein"
"Gleichgewicht?" fragt Petrus.
Gott erklärt, während er auf verschiedene Stellen der Erde zeigt: "Nordamerika zum Beispiel wird sehr reich, Südamerika dafür sehr arm sein. Hier habe ich einen Kontinent mit weißen, dort einen mit schwarzen Menschen gemacht. Manche Kontinente werden sehr warm und trocken sein, andere eiskalt oder sehr feucht."




 

Petrus ist tief beeindruckt von Gottes Arbeit und schaut sich die Kugel genauer an.
"Und was ist das hier?" fragt er.
"Das" sagt Gott, "ist das Saarland, die schönste und beste Stelle der ganzen Erde. Da werden nette Leute, traumhafte Flüsse und Wälder sein. Es wird freundliche kleine Cafés und feine Restaurants geben, Orte für Kultur und Geselligkeit werden entstehen. Die Saarländer werden nicht nur schöner, intelligenter, humorvoller und liebenswerter sein, sondern auch fleißig und sehr gesellig."
Staunend betrachtet Petrus das kleine Saarland, als im Bedenken kommen: "Aber mein Herr, du erzähltest doch von Gleichgewicht, was ist nun damit?"
"Mach dir mal keine Gedanken," sagt Gott, "gleich nebenan ist die Pfalz".




 
 


Als der Papst starb...

...und mit dem weißen Rauch aus dem Schornstein auffuhr, klingelte er kurz darauf am Himmelsportal.
Nachdem Petrus öffnete, erklärte der Papst, wer er sei:

PPaul: "Tach, da bin ich."

Petrus: "Nun ja… schön, und wer bist du?"

PPaul entsetzt und angesäuert: "Wie? Du erkennst mich nicht, Petrus? Ich bin der Papst und weiß alles über euch! Mein ganzes Leben lang habe ich für euch gearbeitet, war bestimmt ganz artig und habe euch massenhaft heilige Gebete geschickt. Und du sagst mir nun, du hast noch nicht von mir gehört?!"

Petrus etwas verdaddert: "Echt? Na so was…. Wie? Papst, richtig? … Steht nicht auf meiner Liste… Wart' hier, ich frag mal den Chef" (schließt das Portal vor Pauls Nase und geht kopfschüttelnd in's Büro des lieben Gottes.
"Hey Chef, da draußen steht so'n kleiner, dicker und behauptet, er kennt dich"

Der Liebe Gott rafft sich auf, geht zum Portal. Nach einer Weile kommt zurück und sagt zu Petrus: "Keine Ahnung, den kenne ich nicht. Komisches Kerlchen. Und er ist sicher, daß er hier richtig ist?"

Petrus: "Ja! Er behauptet steif und fest, daß er hierher gehört. Was machen wir denn jetzt mit dem?"

"Hmm…" meint der liebe Gott grübelnd, "Vielleicht sollten wir mal den Kleinen fragen".
Und laut rufend: "Jesus, komm mal her!"

Jesus kommt um die Ecke gerannt: "Ja, Papa. Was ist denn?"

"Du, geh mal raus zum Tor, da steht einer, mit dem können wir nix anfangen. Vielleicht hast du ja 'ne Ahnung, was der hier will."

Jesus: "Ok" und macht sich auf zum Portal.

Nach einer Weile kommt Jesus laut lachen mit hochrotem Kopf zurück und braucht noch einen Moment, um Luft zu bekommen.
Noch immer kichernd: "Wisst ihr noch, wie ich damals mein Praktikum auf der Erde gemacht hatte? Ich hab' doch da so 'nen Fischer-Verein gegründet."

"Ja ja, das ist lange her. Und was hat das jetzt mit dem Typ vor'm Tor zu tun?" fragt der liebe Gott mürrisch.

Jesus: "Stellt euch vor, diesen Verein gibt's immer noch…!"



 


BMWE Integral-ABS

Weiterentwicklung des BMWE-Integral-ABS:

"Der Entwicklungsauftrag war: Wer bremst verliert ", erzählt uns der freundliche Ingenieur. "Demzufolge haben wir alle Komponenten, die irgendwas mit der Bremsanlage zu tun hatten demontiert".
"Wir erwarten eine höhere Kurvengeschwindigkeit und durch die Gewichtserleichterung von ca. 12 Kg eine wesentlich verbesserte Handlichkeit. Die Verhandlungen mit Quacks (dem "Bruchpilot"; Anmerkung der Redaktion) dauern noch an."
Mit der ersten Testfahrt wird in ca. zwei Wochen gerechnet.

...



 


Ein Motorradfahrer saust mit 160 km/h über die Landstrasse.
Plötzlich -Oh Schreck!- befindet er sich Nase an Schnabel mit einem
kleinen Spatz. Der Motorradfahrer tut alles, um dem Spatz auszuweichen
und so die Kollision zu vermeiden. Aber da ist nichts mehr zu machen.
Der Spatz knallt bäuchlings vor das Helmvisier und der Motorradfahrer sieht
hilflos mit an, wie der Spatz hinter ihm bewusstlos zu Boden trudelt und
mit ausgebreiteten Flügeln liegenbleibt.

Von schlechtem Gewissen geplagt hält er an, hebt den bewusstlosen Spatz auf und nimmt ihn mit nach Hause.
Dort angekommen sucht er im Keller den alten Vogelkäfig, polstert ihn
liebevoll mit einem Handtuch aus, legt den Spatz hinein und stellt ihm
noch ein Schälchen Wasser und ein Stuck Brot in den Käfig.
Am nächsten Morgen wacht der kleine Spatz auf, sieht die Gitterstäbe,
das Wasser und das Brot.

Entsetzt schlägt er die Flügel über dem Kopf zusammen:

"Oh scheiße! Ich hab' ihn umgebracht!"



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